Bisherige Konzerte

Die Konzerte, die seit 1998 in jedem Herbst jeweils in vier mittelhessischen Orten und in Siegen an aufeinander folgenden Wochenenden stattfinden, stehen immer unter einem festen Motto. Bereits mehrfach wurden die Konzerte als Benefiz-Veranstaltungen zugunsten gemeinnütziger Einrichtungen oder von Hilfswerken veranstaltet.

2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010

1998: "Allein Gott in der Höh´sei Ehr" war das Motto dieser Konzertreihe. Lob und Preis Gottes mit Auszügen aus der Motette "Jesu meine Freude" (BWV 227) und dem "Messias" (HWV 56) bildeten den Kern der Vorträge.

1999: Unter dem Motto "Also hat Gott die Welt geliebt" wurden überwiegend Stücken von Joh. S. Bach konzertiert, ergänzt durch einzelne Mendelssohn-Bartholdy-Werke.

2000: Im Bachjahr stand im Mittelpunkt der Konzerte die Bach-Kantate "Wachet auf ruft uns die Stimme".

2001: Unter dem Motto "Jerusalem - himmlische Stadt und Wohnung bei Gott in einer neuen Welt" wurden der 1. Satz aus Dvorcaks "Aus der Neuen Welt" vorgetragen, ergänzt durch Kompositionen von Walter Glück u.a.

2002: Mit dem Motto "Herr ich habe lieb die Stätte deines Hauses" wurden u.a. Teile aus Schuberts "Deutschen Messe" und der 6.Teil aus Brahms' "Deutschem Requiem" aufgeführt.

2003: Vorgetragen wurden "Psalm- und Gloria-Vertonungen aus vier Jahrhunderten" von Bach bis Distler.

2004: Das Leben und Wirken des Apostels Paulus wird mit Werken von Buxtehude, Schütz und dem Oratorium "Paulus" von Mendelssohn musikalisch dargestellt.

2005: Das Motto "Die Himmel erzählen die Ehre Gottes" findet seinen Höhepunkt in "Die Schöpfung" von Joseph Haydn

2006: "Best-of-Jahr" ein Querschnitt unserer Chor und Orchesterarbeiten aus den vergangenen 8-Jahren zu dem 100. Geburtstag der Neuapostolischen Kirche in Marburg.

2007: "Lobt den Herrn mit Saitenspiel" spannt einen musikalischer Bogen über "Jauchzet dem Herrn" - "Herr bleib bei mir" - "Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht"- bis hin zu "Alles was Odem hat lobe den Herrn, Halleluja"

2008: "Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit" wird vorwiegend durch Auszügen aus dem Oratorium "Christus" von Franz Liszt gestaltet.

2009: Aus dem Oratorium "Israel in Egypt" von Händel bildet den Kern der Konzertreihe. Errettungen durch Gott werden mit vielen Stüen dargestellt.

2010: Das Motto für 2010 stammt aus Psalm 50, 15: "Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen." wird muskalisch geprägt von der "Deutsche Messe" von Franz Schubert

Rezensionen

2010

Lauterbacher Anzeiger: "Bewegende Aufführungen von bewegenden Kompositionen" (PDF)

Gießener Allgemeine: "Mit analytisch scharfem Blick" (PDF)

Gießener Anzeiger: "Innige Andacht und poetische Kraft" (PDF)

Siegener Zeitung: "Orchester stilsicher mit der gewohnten Präzision und sicht- und hörbarer Spielfreude" (PDF)

2009

Siegener Zeitung: "stimmliche Ausgeglichenheit, saubere Intonation und ausgefeilte Dynamik" (PDF)

2008

Siegener Zeitung: "Monumentale musikalische Predigt" (PDF)

Gießener Anzeiger: "Expressive Geschlossenheit" (PDF)

Geschichte

Im März1998 trafen sich nach einigen Wochen des Vorlaufes, aus den vier mittelhessischen Bereichen der NAK und aus dem Bereich Siegen, der aus historischen Gründen seit langem zur Gebietskirche Hessen gehört, die ersten gut 40 Sängerinnen und Sänger in Wetzlar, um sich zum Mittelhessischen Kammerchor der NAK zusammen zu finden. Im Oktober / November 1998 wurden die ersten Konzerte gegeben. Seit dieser Zeit werden – nun schon fast traditionell – jedes Jahr im Herbst fünf Konzerte aufgeführt – jeweils eines in jedem der fünf Kirchen-Bereiche, aus denen die Sängerinnen und Sänger des Kammerchores stammen. Jedes Jahr werden durch den Dirigenten für die Konzerte Themen vorgegeben, anhand derer sich dann die Auswahl der Lieder und Musikstücke orientiert. Parallel wurde neben dem Kammerchor auch ein Mittelhessisches Kammerorchester gegründet, das gemeinsam mit dem Chor musiziert.

Seit 1999 finden jeweils zweimal im Jahr Chor-Wochenenden statt, bei denen die Mitglieder des Chores und des Orchesters besonders intensiv üben und am Repertoire und den individuellen Leistungen arbeiten, aber auch Gemeinschaft und Freude besonders intensiv erleben können.

Vergleicht man die Aufnahmen aus 1998 mit den aktuellen, so lässt sich leicht der Erfolg der zweiwöchentlichen Übungsstunden und der intensiven Trainings- und Übungsmaßnahmen erkennen. Der fast ausschließlich aus musikalischen Laien gebildete Klangkörper von Kammerchor und Kammerorchester ist in jedem Jahr ein wenig besser geworden und kann mittlerweile auch schwierige Passagen, wie etwa 2004 aus dem Deutschen Requiem von Brahms, sauber und doch mit großem Gefühl vortragen. Mittlerweile musizieren in Mittelhessischem Kammerchor und Kammerorchester fast 100 Mitglieder in großem Eifer und mit hoher musikalischer Leistung zusammen. Noch immer hat Dr. Semrau die Leitung des Chores – was neben der Kontinuität im Dirigat vor allem der gleichmäßigen und stets angepassten Leistungssteigerung zugute kommt.